Der „Rasterbrilleneffekt“ – Claudia Ingrid Mann M.A.

Glauben Sie mit Ihren Augen zu sehen?!

Nein, Sie können mit Ihren Augen nicht wirklich sehen, auch wenn Ihnen diese Aussage jetzt absurd erscheint. Schauen Sie sich gerne um und beginnen vielleicht schallend zu lachen, weil Sie vermeintlich sehr wohl sehen, was neben Ihnen steht, liegt oder sich bewegt. Doch sehen Sie diese gegenwärtige Realität jetzt nicht mit Ihrem Sinnesorgan, Ihren Augen.

Verständlich wird diese Aussage, wenn Sie erfahren, dass Menschen mit ihren Sinnesorganen die Außenwelt NICHT sehen, hören, spüren oder schmecken können. Sondern Ihre Sinnesorgane nehmen aus der Außenwelt neutrale, bedeutungslose Reizsignale auf, die Sie in Ihrem Gehirn – gemäß Ihrer gemachten Erfahrungen und erlebten Gefühle – zu deuten lernten.

Dabei verwerten Sie die vom Auge aufgenommenen elektromagnetischen Reize in Ihrem Verstand und gleichen diese mit bereits erlebten Situationen ab. Dazu greifen Sie in einem neuronalen Datenverarbeitungsprozess auf die von Kindheit an erlernten „Sichtweisen“ bzw. „Eindrücke“ zurück, die zusammen mit der Gefühlsstimmung von damals aktiviert werden. Davon nachhaltig beeinflusst meinen Sie dann die aktuelle Wirklichkeit zu sehen und zu verstehen. Hören Sie zum besseren Verständnis dazu gerne mehr:

Link: Wirklich? Wirklich!.

Obwohl wir so alte, abgegriffene Bilderbücher aus der Kindheit normalerweise beiseitelegen, bleibt uns diese gelernte Bilderschau der Vergangenheit als Sichtweise erhalten. Natürlich ist diese Beschreibung höchst komplexer neurophysiologischer Prozesse sehr vereinfacht formuliert, doch in diesem Sinne haben Sie bis heute „Ihr Sehvermögen“ bzw. auch eine „Fehlsichtigkeit“ erlernt. Hören Sie gerne mehr dazu:

Link: Ich sehe was, was du nicht siehst.

Fehlsichtigkeit im psychosomatischen Kontext

In meiner langjährigen diagnostischen wie therapeutischen Arbeit wurde mir zunehmend bewusst, wie prägend diese Bilderschau aus der Vergangenheit den Lebensweg eines Menschen verwirren und – auch zukunftsbezogen – blockieren kann. Dies betrifft nicht nur eine mögliche Fehlsichtigkeit, sondern auch die psychosomatischen Nachwirkungen leidvoll erlebter Eindrücke; die Menschen sogar „blind“ für die Wunder des Lebens machen.

Wenn diese Sichtweise ungeprüft beibehalten und nicht neutralisiert bzw. aktualisiert wird, scheinen die gedanklichen „Schatten der Vergangenheit“ manchmal noch Jahre, beispielhaft nach einem Unfall, gegenwärtig zu sein. Die vielfältige Augenmuskulatur wird durch den mangelnden Wechsel von Detail-Wahrnehmung zum Gesamtbild nicht mehr hinreichend genutzt, der Blick schweift immer weniger bewegt durchs Leben und der Ausdruck gläubig strahlender Kinderaugen gerät in Vergessenheit. Hören Sie gerne mehr dazu:

Link: Lass meine Worte nicht aus deinen Augen weichen.

In diesem psychosomatischen Kontext wurde ich auf die Rasterbrille aufmerksam. Mit 415_PMG_1 Modeldieser wurden im klinischen Bereich einer Augenklinik Forschungsprojekte zu „Fehlsichtigkeit bei Angstgefühlen“ durchgeführt.

Man wollte durch den Einsatz von Rasterbrillen dem gewohnten neuronalen Datenverarbeitungsprozess des Gehirns zuvorkommen bzw. diesen unterbrechen, damit die angstauslösenden Bilder aus der Vergangenheit nicht mehr vorrangig aktiviert werden. Da diese unmittelbar einen Einfluss auf die „Lebensbewegungen“ des Menschen haben.

Hand-Auge-Koordination als Einschränkung oder Bereicherung

Körperliche Bewegungen des Menschen sind mit der Hand-Auge-Koordination verbunden. Das merken Sie selbst, wenn Sie beim Autofahren als Fahrer/in nach rechts in der Landschaft nach etwas Bestimmten Ausschau halten, dass Sie unmerklich mit Ihren Händen Ihr Lenkrad etwas nach rechts mitdrehen, wie es bei zahlreichen Autounfällen nachgewiesen wurde. Auch im Alltag würden Sie, wenn Sie von einer Seite bei Ihrem Namen gerufen werden, nicht weiterhin geradeaus blickend NUR Ihre Augen nach rechts rollen, sondern drehen automatisch Ihren gesamten Kopf zur Seite, manchmal sogar mit einer sich öffnenden Seitwärtsbewegung der Hände.

Dies kommt zustande, da in dieser Visuomotorik Ihr Sehfeld durch die Deutung im Gehirn bis zu Ihren Händen koordiniert und zielführend gesteuert wird. Im psychosomatischen Zusammenhang wird dadurch erkennbar, ob Menschen mit hellwachen und offenen Augen auch Ihre Hände und dementsprechenden Handlungen gestalten können, oder eher vorsichtig und wachsam in die Welt schauen, und demgemäß Ihre Handbewegungen sowie Handlungen eingeengt bzw. starrer wirken.

Deshalb hat die Art Ihres Sehens, Ihr Blickwinkel und Ihre persönliche Sichtweise immer auch Einfluss auf Ihre körperliche Bewegungsfreiheit bzw. Gesundheit und weiterführend auf Ihren Handlungsspielraum. Auch aus diesem Grunde habe ich in meiner langjährigen PrivatPraxis den Gebrauch von Rasterbrillen oftmals supportiv zu den Gesprächsterminen empfohlen.

Erfahrbare Wirkungen der Rasterbrille

Die Rasterbrille hat statt den normalen geschliffenen Gläsern schwarze Kunststoffscheiben mit verschieden großen und unterschiedlich gestanzten Löchern. Dadurch kann die Reizverarbeitung der vom Auge aufgenommenen Impulse im Gehirn nicht mehr routinemäßig ablaufen.

Denn durch die Rasterbrille muss das Gehirn bildlich gesprochen die wahrgenommenen Einzelsegmente als quasi neu erfahrenes Bild zusammensetzen, welches unbelastet von vergangenen Erfahrungen farbenfroh „gesehen“ werden kann.

In diesem sogenannten „Lochblendeneffekt“, wie beim Prinzip der Kamera, wird der Lichtstrahl durch die Rasterbrille schon vor dem Auge gebündelt und direkt auf das Zentrum der Netzhaut fokussiert. Das regt auch die optimale Bewegung der Augenmuskulatur wieder an, da diese die letzte „Scharfeinstellung“ für das neu gewonnene Gesamtbild vorzunehmen hat. Durch diesen Rasterbrilleneffekt findet sowohl der gesunde Trainingseffekt der Augenmuskulatur statt, der uns beim Starren auf Bildschirme, TV, Handy usw. längst verloren gegangen ist, als auch der gewohnte Datenverarbeitungsprozess im Gehirn quasi wie „neu“ beleuchtet wird.

Dass dabei Fehlsichtigkeit wie Kurz- bzw. Weitsichtigkeit gemindert bis ganz verschwinden können, Dioptrien sich verringern mögen, natürliches Sehvermögen gestärkt und oftmals wieder strahlende Augen-Blicke entstehen, ist alles NOCH NICHT wissenschaftlich bewiesen, doch wurde es schon von unzähligen Nutzern erlebt.

Heilsame Nutzung einer Rasterbrille

Aus diesem Grund empfehle ich auch Ihnen den täglichen Gebrauch von Rasterbrillen, die Sie immer mit fachlicher Beratung zielgerichtet auswählen, um sich schrittweise wieder an ein natürliches Sehvermögen zu gewöhnen

Link: Rasterbrillen.

Vielleicht tragen Sie die Rasterbrille kurz morgens, vor dem Alltagsgeschehen, oder abends, bei einer Lesestunde, da die sachgemäße Nutzung von Rasterbrillen zusammen mit Sehübungen neue Sichtweisen schenken kann

Link für das Buch: Rasterbrille – das Augentraining, nicht nur für Brillenträger.

Im Gegensatz zu normalen Sehhilfen wie Kontaktlinsen oder Brillengläser,  die Fehlsichtigkeit nur ausgleichen und den Heilungsprozess deshalb nicht fördern, regen Rasterbrillen das gesunde Potenzial und somit die Selbstheilungskräfte Ihrer Sinnesorgane an, ebenso wie der Gebrauch von Farbbrillen.

Vielleicht schauen Sie sich dann in Ihrer Partnerschaft oder in Ihrer Familie nicht mehr mit gewohnten Blicken um, sondern tasten sich mit einer Rasterbrille wieder an überraschende Augen-Blicke heran. An diese Augen-Blicke, wo Sie staunend und wohlwollend mit allen Sinnen Ausschau halten, nach dem, was es JETZT Wundervolles zu sehen gibt.

Gerne erfahren Sie dazu mehr in meiner Audio-PrivatEdition

Link: Einzigartiges aus PrivatEdition Vortragsreihe.

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Übung für Alterssichtige Auge

Achtsamkeitsübung (für die Sinneswahrnehmung)

Stellen Sie sich entspannt auf den Boden, barfuß, in Strümpfen oder in bequemen Schuhen. Schließen Sie Ihre Augen, und verlagern Sie das Gewicht ein klein wenig nacheinander in Richtung der Zehen, der Fersen und der Seiten der Fußsohlen. Stellen Sie sich dabei vor, Sie stehen barfuß am Strand, und die Füße sinken in warmen, feinen Sand ein. Öffnen Sie nun Ihre Augen, und drehen Sie sich einmal rechts und einmal links herum um die eigene Achse. Lassen Sie die Seheindrücke ohne Bemühen, scharf sehen zu wollen, an sich vorbeiziehen. Drehen Sie sich nun nochmals in die Richtung um die eigene Achse: Lassen Sie, zusätzlich zu den Bildern, auch alle Geräusche im Raum an sich vorbeziehen. Spüren Sie die Luftbewegung. Tasten Sie den Boden mit den Füßen ab. Atmen Sie tief durch die Nase ein und aus, und schnuppern Sie. Erleben Sie bewusst andere Sinneseindrücke.

 

Nah-Fern-Achterschwünge

Zeichnen Sie mit ihrer Nasenspitze (bzw. dem imaginären, an Ihrer Nase befestigten Pinsel) liegende Achter, die von Ihnen wegzeigen. Beginnen Sie die Bewegung von der Mitte des Achters aus um einen entfernten Gegenstand herumzuführen und wieder zur „Taille“ der Acht zurück. Die andere Schleife „zeichnen“ Sie um einen Gegenstand herum, der sich in Ihrer Nähe befindet. Fahren Sie in der Bewegung fort, und zeichnen Sie viele kleine und große, dick- und dünnbauchige Achter. Legen Sie die Schleifen weiterhin um nah beieinander liegende und auch weiter entfernte Gegenstände im Raum.  Dabei können Sie auch seitlich über Ihre Schultern blicken und die Schleifen der Achter dort kreisen lassen.

 

Mit den Händen sehen

Setzen Sie sich bequem hin. Nehmen Sie einen interessanten Gegenstand in ihre Hände. Ertasten Sie ihn mit geschlossenen Augen, und stellen Sie sich dabei genau vor, wie er aussieht.

 

Bewusst unscharf sehen

Führen Sie den Gegenstand, den Sie in Händen halten, so dicht an Ihre geöffneten Augen heran, dass Sie in nur unscharf sehen können. Bemühen Sie sich keinesfalls, ihn scharf erkennen zu wollen. Erlauben Sie sich vielmehr, ihn bewusst verschwommen zu sehen und dabei Ihre Phantasie spielen zu lassen: Wie würde ihn beispielsweise Picasso sehen oder Rembrandt oder ein anderer Künstler? Betrachten Sie ihn mit Kinderaugen. Mit den Augen eines blinden oder sehbehinderten Menschen. Während Sie den Gegenstand betrachten, betasten Sie ihn gleichzeitig auch weiter mit Ihren Händen.

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Informationen zum alterssichtigen Auge

Informationen zum alterssichtigen Auge

 

Die sogenannte Alterssichtigkeit oder Altersweitsichtigkeit – viele Betroffene sträuben sich gegen diese Bezeichnung, weil sie noch nicht alt sind und sich schon gar nicht alt fühlen – ist keine eigentliche Fehlsichtigkeit wie Kurz- oder Weitsichtigkeit. Sie ist nicht durch die Veränderung der Form des Augapfels verursacht oder bedingt. Das alterssichtige Auge kann oder will sich nicht mehr oder nur unter großer Anstrengung auf die Nähe scharf stellen. Wer beim Lesen bemerkt, dass „die Arme zu kurz werden“, entdeckt die Schwierigkeit bei der Naheinstellung der Augen. Alterssichtige Menschen sind schnell ungeduldig mit sich selbst und ihren Augen. Sie sind an den „kleinen Dingen“ in ihrem Leben nicht mehr interessiert und selten bereit, die Welt immer wieder „mit neuen Augen zu sehen“ (ihre Augen haben schon vieles gesehen.

 

Ursachen

Die Ursachen der Alterssichtigkeit sind weitgehend bekannt, wenn auch in ihrer Vielschichtigkeit oft unterschätzt. Häufig sind stressbedingte Verkrampfungen der Ziliarmuskeln beteiligt. Der Ziliarmuskel umgibt im Augeninneren ringförmig die elastische Augenlinse. Diese ist durch unzählige dehnbare Sehnenfäden mit ihm verbunden, ähnlich einem runden Trampolin durch die Gummiseile mit dem Rahmen. Wenn der Ziliarmuskel sich dehnt (wie der Mund beim Gähnen), wird die Linse gedehnt und somit abgeflacht: Ihre Brechkraft stellt sich auf die Ferne ein. Zieht sich der Ziliarmuskel ringförmig zusammen (wie ein Mund beim Pfeifen), schnurrt die Linse durch ihre Eigenspannung zusammen, und ihre Brechkraft erhöht sich für die Scharfeinstellung in der Nähe. Mit zunehmenden Alter verliert die Linse an Elastizität: Der Vorgang des Zusammenziehens geht dann nicht mehr blitzschnell (wie beim jugendlichen Augen), sondern benötigt etwas mehr Zeit. Wer dabei ungeduldig wird oder häufig im Stress schnelle Blickwechsel in verschiedenen Entfernungen machen muss (wie z-.B. die Arbeit am Computer), verkrampft unter Umständen den Ziliarmuskel und wird schneller „altersweitsichtig“.

 

Die vom Augenarzt daraufhin verordnete Brille nimmt dem Auge die Arbeit ab, sich von selbst auf die Nähe einzustellen. Da aber das Auge keine starre Kamera, sondern elastisch ist, sind auch die Augenmuskeln und der Zustand des Auges als Ganzes am Vorgang der Nah-Fern-Einstellung (Akkommodation) beteiligt. Deshalb kommt es durchaus vor, dass manche Menschen auch in hohem Alter keine Lesebrille benötigen, weil vitale Augen eine nachlassende Linsenbeweglichkeit sehr gut selbst ausgleichen können.

 

Das nächste Mal erklären wir Ihnen Übungen für das alterssichtige Auge…

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Übung für das fehlsichtige, weitsichtige Auge

Das weitsichtige Auge ist in seiner Form etwas gestaucht oder zu kurz gewachsen, d.h., seine optische Achse ist im Vergleich zum normalsichtigen Auge etwas kürzer. Eine Verkürzung der Längsachse von einem Millimeter, beginnend vom Eintrittspunkt des Lichts in die Hornhaut bis zur Netzhaut im Augenhintergrund, bedeutet drei Dioptrien mehr an Brechkraft, die das weitsichtige Auge beim Blicken in die Nähe benötigt.

Auch die Gründe für die Weitsichtigkeit sind vielfältig und noch nicht völlig geklärt. Weitsichtige Menschen bemühen sich häufig, ihre Umgebung im Blick zu behalten und möchten daher am liebsten alles auf einmal sehen. Sie sind im Kontakt mit anderen Menschen eher forsch und extrovertiert. Im Nacken oft chronisch überdehnt (sie wollen zu oft mit den Kopf durch die Wand). Ihre Augen blicken angestrengt und eher starr, zusätzlich aber auch bohrend und sehr kraftvoll. Was davon trifft auf Sie zu, wenn Sie selbst weitsichtig sind?

 

Entspannungsübung

(vor jeder der folgenden Übungen anwenden)

Reiben Sie die Handflächen aneinander, und legen Sie sie anschließend sanft über die geschlossenen Augen. >Atmen< Sie die Wärme und die Energie, die Ihre Handflächen abstrahlen, beim Einatmen durch die geschlossenen Lider ein. Stellen Sie sich vor, Sie betten Ihre Augäpfel in weiche Kissen. Malen Sie sich aus, wie sich diese Kissen aus Samt oder Seide in den Augenhöhlen rings um die Augäpfel herumlegen. Schaukeln Sie dann Ihre Augen mit kleinen Kopfbewegungen hin und her. Wenn Sie die Augen öffnen, setzen Sie die Rasterbrille auf, und versuchen Sie, Ihre Augen beim Sehen völlig zu entspannen.

 

Pendelschwung

Ihre Augen sollen einen Gesamteindruck der Umgebung erhalten. Blicken Sie daher durch alle Löcher gleichzeitig. Stellen Sie sich hin, recken und strecken sich. Gehen Sie – wenn möglich – zu einem Fenster, und öffnen Sie es. Pendeln Sie jetzt mit dem ganzen Körper hin und her, indem Sie abwechselnd den rechten und den linken Fuß belasten. Sehen Sie, wie sich der Horizont und auch in der Ferne liegende Gegenstände mit der Pendelbewegung mitbewegen. Der Fensterrahmen scheint jedoch in die entgegengesetzte Richtung zu schwanken.

 

Details sehen

Erlauben Sie Ihren Augen (und sich selbst), sich für Details zu interessieren: Sehen Sie dabei durch einzelne oder auch mehrere Löchlein der Brille gleichzeitig hindurch, sowohl am Rand des Sehfelds als auch in der Mitte, ohne die Augen anzustrengen.

 

Erinnerung

Setzen Sie die Rasterbrille ab, bedecken Sie die geschlossenen Augen wieder mit den Handflächen und erinnern Sie sich an Ihre Seheindrücke.

 

Visualisierung

Betten Sie Ihre noch immer geschlossenen Augen in Ihrer Vorstellung wieder in weiche Kissen und entspannen Sie sich noch mehr.

 

Kalenderzahlen zählen

(Sie benötigen einen Taschen- oder einen Wandkalender mit Monatsblättern)

Blicken Sie durch die Rasterbrille auf den Kalender. Stellen Sie sich vor, an Ihrer Nasenspitze befände sich ein dünner Pinsel, mit dessen Stiel und Borsten Sie den Kalender berühren. Zeichen Sie mit diesem imaginären Pinsel die „1“ nach, und sprechen Sie (in Gedanken oder nur für Sie selbst hörbar) >Eins<. Zeichnen Sie die „2“ nach und sagen Sie >Zwei<  vor sich hin usw.; bis zum Ende der Zahlenfolge. Stellen Sie sich bei jeder Zahl vor, wie Sie ihre Konturen und ihre Fläche mit schwarzer Tusche noch dunkler malen.

 

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Wirkung der Farben, Hintergrundfarben und Formen bei den Augenstärkungstafeln

Die Farben

Verwendet werden bei diesen Augenstärkungstafel polychromatische Druckfarben in Kunstdruckqualität. Monochromistische Farben würden das Auge schnell sättigen und langweilen und beim längeren Fixieren irritieren.

Bei polychromatischen Farben wird ein lebendiger Farbeindruck dadurch erzielt, dass die Farben aus Pigmenten hellerer und dunklerer Schattierungen eines breiteren Wellenbands besteht. Das Auge kann beim Schauen die Farbe heller oder dunkler wahrnehmen, hat also eine Wahlmöglichkeit, wie es die Farbe sehen möchte. Durch die beim entspannten Sehen unwillkürlich stattfindende Saccadentätigkeit – minimale, aber sehr schnelle Augenbewegungen, mit denen das Gesehene mit dem Blick abgetastet wird – werden die Farbnuancen erfasst; immer neue und immer andere Sehzellen entdecken den feinen Farbunterschied und bleiben dadurch in Aktivität.

Wäre dieser Unterschied aufgrund der polychromatischen Farben nicht vorhanden, so würden die Augen nur einen Kontrast zum Hintergrund wahrnehmen. Dies wurde die Augenstärkungstafel fade wirken lassen, die Sehzelle wird träge und stellt die Arbeit ein.

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Der Hintergrund

Ein weißer/heller Hintergrund regt die Sehzelle in der Peripherie der Netzhaut an, ihren gespeicherten Sehfarbstoff in visueller Energie umzuwandeln. Das Weiß beginnt dann, besonders um die Form herum, zu leuchten.

Schwarz als Hintergrund regt die peripheren Sehzellen dazu an, ihre energiebildende Tätigkeit einzustellen und aus dem Organismus wieder die Stoffe und Energien für die ununterbrochene Neubildung von Sehfarbstoffen zu sammeln.

Ein Grauer Hintergrund erzeugt ein Gleichgewicht zwischen sich regenerierenden und sich entladenen Sehzellen.

 

Die Formen

Formen in der visuellen Wahrnehmung regen das Auge ebenfalls dazu an, sich zu den Kontrastgrenzen, den Konturen, hinzubewegen und diese Grenzen mit feinen, von uns selbst in der Regel nicht wahrgenommenen Bewegungen nachzuzeichnen.

Die Sehzellen werden in Erregung versetzt und bilden Sehfarbstoffe. Dieser „entlädt“ sich in Form von visueller Energie und übermittelt die Botschaft von der Formgrenze an das Gehirn.

Es gibt spezielle Sehzellenanordnungen und –verschaltungen in der Netzhaut, die vollkommen auf das Erkennen von Formen spezialisiert sind, diese werden nur bei der Sichtung von Formen aktiv.

Für Farbtafeln werden Gefäß- und Sternformen verwendet.

In einer Gefäßform wird der Blick, der sich von innen aus der Farbe heraus zur Grenze hin bewegt, von der Grenze immer wieder nach innen geführt. Er wird dazu angeregt, sich zu zentrieren, zu sammeln, eine ruhige Mitte zu finden. Dies kommt Menschen zugute, der Blick oft sprunghaft, hektisch und unruhig ist.

Bei der Sternenform wird der Blick dazu angeregt, sich aus der Mitte heraus zu den Spitzen hin zu bewegen und diesen Weg immer wieder aufs Neue zu nehmen, solange er in der Farbe ist. Das regt einen müden und erschöpften Blick an, sich wieder mehr zu öffnen, wieder aktiv zu werden.

Diese Tätigkeit geschieht ganz von selbst, ohne bewusstes Zutun. Sie können sie jedoch wahrnehmen, wenn Sie Ihren Blick beim entspannten Sehen aufmerksam beobachten.

 

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Augenstärkungstafeln

 

Die Wirkung der Augenstärkungstafeln

Die besondere Wirkung der farbtherapeutischen Augenstärkungstafeln beruht auf der Anregung der am Sehen beteiligten energetischen Vorgänge durch einander entgegengesetzte Farben, Formen und Hintergrundkontraste. Durch das intensive UnbenanntBetrachten einer farbigen Fläche vor kontrastreichen Hintergrund wird die Entstehung von Nachbildern (auch Kontrastbilder oder Kontrastfarben genannt) angeregt.

 

Dabei wird derjenige Teil des Sehorganismus, der mit der Aufnahme und Umwandlung von spektraler Lichtenergie in Sehkraft und mit deren Weiterleitung und Speicherung zu tun hat, gestärkt. Die Fähigkeit der Sehzelle, Sehfarbstoff herzustellen und zu speichern, wird verbessert.

  • Die Intensität des Sehens wir gesteigert, der Sehvorgang mit Energie versorgt.
  • Die visuelle Konzentration der Aufmerksamkeit auf einen begrenzten Aspekt der Wahrnehmung – eine farbige Form – hat eine beruhigende und mediative Wirkung: Der Geist richtet sich ganz auf das Geschehene aus, und andere Gedanken und innere Bilder verschwinden.
  • Der Geist sammelt sich, wird ruhig und klar. Die durch die gestaute Farbe erzeugt Energie wirkt durch die Sehbahnen auf die Hypophyse und die Zirbeldrüse und regt diese zur Bildung von Hormonen an. Über das zentrale Nervensystem erreicht die energetische Wirkung der Farbe den ganzen Menschen

Wer regelmäßig mit den farbtherapeutischen Tafeln übt, kann neben der Stärkung seiner Sehkraft auch seine seelische und körperliche Ausgeglichenheit, geistige Ruhe und Willenskraft steigern

 

Durch die therapeutische Auswahl und Anordnung der Farben, Formen und Hintergründe werden vielschichtige Vorgänge im Sehen angeregt.

 

In den nachfolgend erscheinenden Blogs erfahren Sie mehr zu Farben (auch Hintergrundfarben), Formen und werden langsam an die Übungen mit den Augenstärkungstafeln herangeführt.

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Übung für das fehlsichtige, kurzsichtige Auge

Übung für das fehlsichtige, kurzsichtige Auge

Das kurzsichtige Auge ist im Vergleich zum nicht fehlsichtigen Auge, das eine fast vollkommene Kugelform besitzt, in die Länge verzerrt oder in die Länge gewachsen. Die optische Längsachse vom Eintrittspunkt des Lichts in die Hornhaut bis zur Netzhaut im Augenhintergrund ist länger, wobei eine Verlängerung des Augapfels von einem Millimeter der Brechkraft von drei Dioptrien entspricht.

Die Ursachen der Kurzsichtigkeit sind vielfältig und noch nicht restlos geklärt. Ein kurzsichtiger Mensch ist häufig sehr an Details interessiert, will alles ganz genau verstehen und erkennen. Er ist im Kontakt mit anderen Menschen eher zurückhaltend, introvertiert, jedoch mit einer lebendigen inneren Vorstellungswelt. Er ist im Nacken oft chronisch verspannt, zieht den Kopf etwas zwischen die Schultern ein und atmet flach. Kurzsichtige Augen blicken angestrengt und wirken eher kraftlos. Was davon trifft auf Sie zu, wenn Sie selbst kurzsichtig sind?

 

Körperliche Lockerung

Dehnen, recken und strecken Sie sich im Stehen. Gähnen Sie dabei einige Male herzhaft.

 

Schreckreflex

Stellen Sie sich bildhaft vor, jemand jagt Ihnen plötzlich einen Schrecken ein. Sie reißen reflexartig Schultern und Arme nach oben, Ihre Augen sind weit geöffnet. Danach entspannen Sie sich wieder. Wiederholen Sie diese Übung einige Male.

 

Angriffsreflex

Nun jagen Sie jemanden in Ihrer Vorstellung einen Schrecken ein: Sie gehen einen Schritt vorwärts, reißen dabei Ihre Arme nach vorne und schreien laut „Huh“. Ihr Blick ist dabei kraftvoll und energisch. Wiederholen Sie auch diese Übung einige Male.

 

Schreck-Angriffs-Reflex

Stellen Sie sich nun vor, jemand jagt zuerst Ihnen und dann jagen Sie jemanden einen Schrecken ein. Reagieren Sie hintereinander zunächst selbst erschrocken (s. Schreckreflex) und danach überlegen (s. Angriffsreflex). Spüren Sie die jeweils dazu passende Reaktion in Ihren Augen.

 

Lassoschwung

Stellen Sie sich vor, Sie hätten ein Lasso in der Hand. Schwingen Sie dieses imaginäre Lasso über Ihrem Kopf. Werfen Sie es dann auf ein Ziel in der Entfernung, das Sie ohne Brille nur verschwommen sehen könnten. Holen Sie in Ihrer Phantasie das Lasso mit dem eingefangenen Gegenstand mit beiden Händen zu sich heran.

Stellen Sie sich vor, Sie betrachten den Gegenstand aus der Nähe. Denken Sie sich, der Gegenstand hüpft in die gleiche Entfernung zurück, in der er sich zuvor befand und wird dabei kleiner und schärfer, so dass er in ein einzelnes Löchlein oder in wenige nebeneinander liegende Löchlein der Rasterbrille hineinpasst. Wiederholen Sie diese Übung mit Gegenständen in verschiedenen Entfernungen.

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Übung im Alltag

Heute stellen wir Ihnen ein Übungsprogramm für die Rasterbrille vor, welches Sie beim Lesen einer Zeitschrift oder eines Buches anwenden können.

 

Buchstaben abstauben

Stellen Sie sich vor, an Ihrer Nasenspitze befände sich ein kleiner Staubwedel, der beim Lesen über die Buchstaben gleitet. Denken Sie nun, die Buchstaben auf dem Papier seien kleine Erhebungen. Führen Sie den imaginären Staubwedel bis zum Zeilenende, zwischen den Zeilen hindurch, über den weißen Zwischenraum bis zum Anfang der nächsten Zeile usw.

 

Zoomen 1

Nehmen Sie z.B. das Buch in die linke Hand, und bedecken Sie mit der rechten Hand die rechte Seite der Rasterbrille (und damit das rechte Sehfeld). Suchen Sie sich einen beliebigen Buchstaben aus, und bewegen Sie das Buch vom Auge weg und auf das Auge zu – der Blick ist dabei immer auf den ausgewählten Buchstaben gerichtet. Sehen Sie, wie der Buchstabe beim Näherkommen des Buchs scheinbar größer wird und beim Wegführen scheinbar kleiner. Bemühen Sie sich nicht, den Buchstaben in jeder Entfernung scharf zu sehen. Lassen Sie ihn bewusst ganz nah vor Ihrem Auge verschwimmen.

 

Zoomen 2.

Führen Sie die Übung wie zuvor aus, jedoch statt nur eines Buchstabens konzentrieren Sie sich auf ganze Wörter, Zeilen, Absätze und auch Bilder.

 

Erinnerungsblitze

Schließen Sie beim Lesen die Augen. Öffnen Sie sie kurz, ähnlich dem Verschluss einer Kamera beim  Auslösen eines Blitzes. Erinnern Sie sich an einzelne, durch die Löcher geblitzte Buchstaben. Schließen Sie die Augen wieder, bewegen Sie sie an eine andere Stelle, >blitzen> Sie wieder und erinnern sich an einzelne Buchstaben. Die Übung wiederholen Sie nun 5- bis 10-mal.

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Übungsprogramm zur Gewöhnung an die Rasterbrille

Übungsprogramm Rasterbrille

Wer zum ersten Mal eine Rasterbrille trägt, reagiert entweder spontan begeistert oder irritiert. Doch gerade Kurz- oder Weitsichtige sind überrascht, wenn sie plötzlich scharf sehen können.

 

Drei-Stufen Trainingsprogramm

Das Übungsprogramm besteht aus drei Teilen: Eingewöhnungsprogramm, Übungen für den Alltag und Übungen für Fehlsichtige.

Es wird Ihnen helfen, Irritationen durch das Rastermuster zu überwinden und einen optimalen Trainingserfolg zu erzielen.

 

Wir stellen Ihnen heute Teil 1 von 3 des Eingewöhnungsprogramms vor.

 

Für alle Programme gilt:

-praktizieren Sie möglichst jeden Tag, drei Tage mit je 20-30 Minuten Training genügen zur Eingewöhnung.

Ist Ihnen dies zu umständlich, trainieren Sie täglich die Auflockerungs-, Seh und Entspannungsübung, dies dauert etwa 10-15 Minuten

-Tragen Sie die Rasterbrille bereits zur Auflockerung und setzen diese erst bei der Entspannungsübung ab.

Auflockerung

  • Strecken Sie sich, als ob Sie gerade geschlafen hätten
  • Gähnen Sie – das versorgt Augen und Gehirn mit Sauerstoff

 

Sehübungen

Spiegelübungen:

  • Schauen Sie in einen Spiegel: Wie ist Ihr erster Seheindruck durch die Rasterbrille?
  • Können Sie beim Blick in den Spiegel erkennen, durch welche Löchlein Sie hindurchsehen? Bewegen Sie den Kopf mit der Brille dabei in alle Richtungen.
  • Zeichnen Sie mit der Nasenspitze: Stellen Sie sich vor, an Ihrer Nase sein ein dünner Stift befestigt, der bis zur Oberfläche des Spiegels reicht. Zeichnen Sie mit diesem imaginären Stift durch die Bewegungen mit dem Kopf und Augen das Gesicht, die Rasterbrille und die Löchlein im Spiegel nach.

Rundumblick:

  • Drehen Sie sich 3-mal im Uhrzeigersinn um die eigene Achse. Nehmen Sie die Formen der Gegenstände wahr.
  • Drehen Sie sich 3-mal nach links gegen den Uhrzeigersinn: Lassen Sie dabei die Farben der Umgebung an sich vorüberziehen.
  • Drehen Sie sich 1-mal mit geschlossenen Augen im Uhrzeigersinn: Erinnern Sie sich an Lage und Form einzelner Gegenstände im Raum.
  • Drehen Sie sich 1-mal mit geschlossenen Augen gegen den Uhrzeigersinn: Lassen Sie den Raum vor Ihrem inneren Auge vorbeiziehen.
  • Laufen Sie zunächst mit, dann ohne Brille im Raum umher: Stellen Sie den Unterschied zwischen beiden Sehweisen fest.

 

Augenentspannung

Abschirmen der Augen mit den Händen

Reiben Sie die Handflächen aneinander, und legen Sie sie anschließend sanft über die geschlossenen Augen. >Atmen< Sie die Wärme und die Energie, die Ihre Handflächen abstrahlen, beim Einatmen durch die geschlossenen Lider ein. Stellen Sie sich nun vor, wie Ihre Augen diese Wärme und Energie in sich aufnehmen. Beim Ausatmen stellen Sie sich vor, all Ihre Gedanken lösen sich unter Ihren Handflächen auf (10 bis 20 Atemzüge).

 

Abschirmen der Augen mit einem Augenkissen

Legen Sie sich ein Augenkissen 5 bis 10 Minuten auf Ihre Augen. Entspannen Sie sich und Ihre Augen. Der Vorteil hierbei: Hände und Schultern können sich ebenfalls völlig entspannen.

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Farbtherapie mit Hilfe von Farbbrillen – Farbenergien

Farbtherapie

Farben können unsere Lebensfreude und Lebenslust beeinflussen, durch verschiedenen Farben entstehen Gefühle und Reaktionen.

Die Farbtherapie zählt zu einer der natürlichsten Energiequellen, da Farben in direkter Resonanz zum vegetativen Nervensystem und zur Seele des Menschen stehen.

Farben besitzen alle Eigenschaften, für die Erhaltung bzw. Wiederherstellung von Gleichgewicht und Gesundheit. Farbiges Licht kann die Stimmung des Menschen regulieren. Jede Farbe aus dem Sonnenspektrum von Rot bis Violett, auch Regenbogenfarben genannt, hat eine spezifische Wirkung, deren Energie von der Schwingungsqualitat der Farbe abhängig ist.

 

Farbbrillen

Die Brille mit farbigen Kunststoffgläsern wird oftmals für die Farbtherapie verwendet.

Hierbei wird das einfallende Licht durch die Brille farbig und stimuliert den Brillenträger je nach Farbenenergie.

 

Farbenergien

Rot- Kraftbrille
Energiequalität: Leben, Feuer, Hitze, Aktivität, Bewegung.
Rot ist die Farbe des Lebens, der glühenden Sonne und des Feuers. Sie steht für Liebe und Freude, Wut und Zorn. Die sexuelle Triebkraft, der Impuls und die allgemeine Kraft des Menschen werden mit identifiziert. Die Farbe rot ist generell stark anregend, beschleunigend und tonisierend. Rot macht gesprächig, erregt, heiter, hastig, eifrig und leidenschaftlich. Die roten Schwingungen haben zwar die größte Wellenlänge, und damit die geringste Energie, aber trotzdem geht von Ihnen die stärkste Reizwirkung aus. Die rote Farbbrille ist daher nur kurz zu tragen.

Orange- Sportbrille
Energiequalität: Orange ist eine warme Farbe und kommt dem natürlichen Licht am nächsten.
Orange ist die Farbe der Heiterkeit, der Vitalität und der Freude. Orange wird eingesetzt, um die vitalen Prozesse zu unterstützen. Verbrauchte Energie wird wieder zurückgeführt, die Leistungsfähigkeit und Arbeitswillen gestärkt. Orange wird auch angewendet, wenn die Freude am Leben verlorengegangen oder unterdrückt worden ist, bei Unzufriedenheit, Pessimismus, Trübsinn, Wetterfühligkeit, Depressionen und Angstzuständen. Die orangen Schwingungen sind unentbehrlich für Gesundheit und Vitalität und haben eine milde Reizwirkung.

Gelb – Konzentrationsbrille
Energiequalität: Gehört zu den warmen Farben und steht für Leichtigkeit.
Gelb ist die Farbe der im Zenit stehenden Sonne. Biologisch ist es eine der wichtigsten Farben , da seine Schwingungsenergie im Fett gespeichert wird und somit über einen längeren Zeitraum wirksam ist. Gelb ist heiter, aufmunternd, behaglich. Gelbes Licht wirkt günstig auf die Ernährungsorgane und stärkt die Nerven. Gelb wirkt stimulierend auf die Drüsenfunktion, ist schleimhautaktivierend, sekretions-fördernd nervenstärkend und verdauungsfördernd. Die gelbe Farbe weitet die Pupille, fördert so den Lerneifer und die Auffassungsgabe und wirkt günstig auf den Intellekt. Auch als Kontrastbrille für Nachtfahrten geeignet.

Grün – für Harmonie und Ausgeglichenheit
Energiequalität: Entsteht aus dem warmen Gelb und dem kalten Blau.
Die grünen Farbschwingungen gelten als neutraler Faktor, sie symbolisieren Gleichgewicht und Harmonie. Grün ist die Heilfarbe schlechthin, es beruhigt in einem neutralen, positiven Sinne, sediert und entspannt. Grün steht für Ruhe, Erholung und Regeneration und Sammlung der Kräfte. Grün desinfiziert, wirkt ausgleichend, besänftigend, fordert die Sauerstoffaufnahme und beeinflusst das vegetative Nervensystem.

Blau – Anti-Stressbrille
Energiequalität: Gehört zur kalten Seite des Farbenkreises und steht für Beruhigung.
Blau, die Farbe der Ruhe und Unendlichkeit, gilt als kühlste, reinste und tiefste Farbe. Sie wirkt entspannend, entkrampfend und beruhigt die Atmung. Wohltuend bei Kopfschmerzen und Migräne. Auch für die Augen ist Blau eine hilfreiche Farbe, die abschwellend, schmerzlindernd und kühlend wirkt. Blau bringt Ruhe und Zurückhaltung.

Violett – Meditation
Energiequalität: Mischung zweiter gegensätzlicher Pole, der kühlen blauen Farbe und der warmen roten Farbe.
Violett ist die Farbe des Geistes und wirkt dementsprechend auf das Unterbewusste, gibt geistige Kraft und Erkenntnisse. Es ist die Farbe der Inspiration, steht für Erhabenheit, Optimismus, Toleranz und Sinnlichkeit, stellt die Krone des Farbspektrums dar. Diese höchsten violetten Schwingungen vereinigen die beiden Gegensätze von Rot und Blau und wirken dadurch auch ausgleichend. Intuition und Spiritualität werden verstärkt.

 

Türkis – Neutralisierungsbrille
Energiequalität: Besteht aus dem kalten Blau und dem beruhigenden Grün.
Neutralisierend, ausgleichend und beruhigend wirkt das kühlende und erfrischende Türkis. Ermöglicht eine Sammlung und Freisetzung innerer Kräfte.
Gefühle und Verstand können leichter mit Türkis in Einklang gebracht werden. Beeinflusst Stoffwechselvorgänge positiv, ist hautkräftigend, fördert die Neubildung verbrannter Haut, gegen Narbenbildung. Kann den Organismus helfen, sich von toxischen Ansammlungen zu reinigen. Wird häufig gegen Heuschnupfen eingesetzt.

 

Magenta- Spiritbrille
Energiequalität: Wie bei violett eine Mischung zweier gegensätzlicher Pole, dem kalten Blau und dem heißen rot, jedoch eine feinere, sanftere Schwingungsqualität.
Magenta, eine sehr sanfte, feinstoffliche Schwingung, schafft einerseits mit der Mischung von der kühlen blauen und der warmen roten Farbe eine konträre Energie-Spannung, andererseits verbindet Magenta auch die beiden Gegensätze. Magenta repräsentiert Erhabenheit, Macht, Distanz, Transformation und geistige Entwicklung. Beeinflusst das zentrale Nervensystem, wirkt dämpfend, entspannend, hypnotisch.

 

Rosa – Intuitionsbrille

Energiequalität: Rosa enthält die feineren Qualitäten von Rot und wird als die Farbe des Herzens betrachtet.

Rosa ist die Farbe der edlen, seelischen Liebesempfindungen auf höherer, geistiger Ebene, der Zärtlichkeit, Sanftheit und Hingabebereitschaft. Rosa erzeugt Glückshormone und Glücksgefühle. Nicht umsonst kennt der Volksmund den Satz „Alles durch eine rosa Brille sehen“. Rosa löst körperliche und geistige Blockaden und lässt Aggressionen gar nicht erst aufkommen. Es macht uns für die Welt fröhlich, steigert unsere Intuition, unser Mitgefühl. Angespannte Nerven werden beruhigt.

 

Indigo –  Philosophenbrille

Energiequalität: Dieses dunklere Blau verstärkt die Indikationen der Farbe Blau.

Indigo ist der Ausdruck geistiger Erhabenheit, Weisheit und Vollkommenheit. Indigo unterstützt die Öffnung des „Dritten Auges“, fördert den Zugang zu höheren Dimensionen. Die Farbe Indigo ist eine wertvolle Hilfe auf  dem geistigen Weg zu kosmischem Wissen und Wahrheit. Auf körperlicher Ebene bewirkt Indigo noch eine schnellere Zellkühlung und Zellberuhigung als Blau. Bevorzugt wird Indigo bei endokrinen Unruhezuständen verwendet.

 

Baker-Miller-Pink –  Dr. Schauss Brille (Beruhigungsbrille)

feinstofflich nuancierte Farbschwingung zwischen rosa und rot.

Der ganz besonderen feinstofflichen Schwingung der Farbbrille „Baker-Miller-Pink“, werden aggressionshemmende, appetit-zügelnde Wirkungen zugeschrieben. In umfangreichen empirischen Studien in den USA, der sog. Dr. Schauss Theorie“, wird der Einfluss der besonderen Farbe rosa auf Blutdruck, Puls, Herzfrequenz und Herz-Kreislaufaktivitäten bestätigt. Der Name „Baker-Miller Pink“ geht auf zwei Beamten der Washington State Department of Corrections – Miller und Baker zurück. Diese unterstützten aktiv die erfolgreichen Studien mit der Farbe „rosa“

 

Hellgrün – Die Brille für das innere Gleichgewicht

 hohe feinstoffliche Schwingung liegt zwischen gelb und grün.

Der Farbe hellgrün werden im feinstofflichen energetischen Bereich starke harmonisierende Einflüsse nach innen zu geschrieben. Hellgrün gibt innere Sicherheit und Ruhe. Ist auch die Farbe, die vielfältige  seelische Zustände in einem Menschen vereinigt und oft zu außergewöhnlichen kreative Handlungen im Leben hervorruft kann. Auch sehr geeignet zum Testen von Vergiftungszuständen wie z.B. Amalgamfüllungen, Leber- und Gallenerkrankungen.

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